Reisetipps

Ostdeutschland – Das neue Bayern?!

Des Deutschen liebstes Urlaubsziel im Landesinneren?   Bis jetzt ganz klar: Bayern!

Meine Prognose: Innerhalb der nächsten 10 Jahre – Der Osten!

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Warum? Was macht den Osten (noch) so besonders?

  • Noch nicht so überlaufen. Stichwort „Geheimtipp“
  • Touristisch noch nicht so „abgenudelt“, also landschaftlich definitiv unverbraucht und ursprünglich
  • Gute Struktur hinsichtlich Unterkunft und Essen. „Futtern wie bei Muttern“ mit supergutem Preis-Leistungsverhältnis!
  • Viele schöne Radwege. Selbst auf Landstraßen mit dem Fahrrad gut befahrbar- ohne Gefahr für Leib und Leben. Auch schön: Mit dem Rad durch die Weinberge in der Region entlang der Unstrut

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Hier zum Beispiel der Radweg entlang der Saale 🙂 – ein kleiner Ausschnitt davon!

  • Klima- bzw. Wettertechnisch auch hier gefühlt ganz weit vorne 🙂
  • Interessante Großstädte und unberührte Natur
  • Extrem freundliche und dabei natürliche Bevölkerung (Kein Touri-Geschleime)
  • Die kleinen Orte sind „Vintage bzw. Retro“ ohne runtergekommen oder altbacken zu sein

Was ich übrigens mit „Vintage/Retro“ meine:

In meiner Kindheit gab´s noch nicht an jeder Ecke „Freßbuden“, MacD oder einen Kiosk. Nicht jedes Dorf hatte einen Aldi, Bäcker und ´nen Italiener der Pizza nach Hause brachte. Für all das musste man raus aus dem Dorf in eine größere Stadt fahren. Pommes holte man in der örtlichen Kneipe oder Kegelbahn – wenn überhaupt! Man war Selbstversorger. Dafür kannte man seinen Nachbarn, traf sich auf ein Schwätzchen, hatte gepflegte Vorgärten und heile Welt. Jeder wußte alles und wenn „Not am Mann“ war half man sich gegenseitig. So fühlt sich für mich der Osten an- wie heile Welt eben!

Warum erst in 10 Jahren das neue Lieblings-Bundesland?

  • Durch jede Menge Unsympatlinge und Diktatoren an der Spitze der Regierungen unserer bisherigen Lieblings-Urlaubsländern ist es (meiner Meinung nach) ein No Go  diese Regierungen mit Devisen durch Tourismus zu unterstützen! Die beste Möglichkeit Einfluß zu nehmen auf die Außenwelt (übrigens auch in unserem Land 🙂 ), ist meiner Meinung nach, dort Geld auszugeben, wo Devisen Regierungen zu gute kommen, die für Demokratie und Freiheit ihrer Bevölkerung stehen. Investiert in die kleinen Leute (Gastronomie, Tourismus, Einzelhandel…) und motiviert sie durch euer Geld demokratisch und europäisch zu wählen . Denn Veränderungen beginnen im kleinen und bei jedem einzelnen Selbst. Und jeder Vorort ausgegebener Euro unterstützt durch Steuerzahlungen die Tyrannen an der Macht. Deswegen schlimmes Pfui für Urlaub in „gefährdeten Regionen“: USA, Türkei usw.
  • Weil sich erst rumsprechen muss, dass es dort genauso viel bzw. wenig „Nazis“ gibt wie im eigenen Heimatort. Der „Durchschnitts-Ostler“ ist sehr umgänglich, hilfsbereit, freundlich und naturverbunden. „Hier wie dort gibt es solche und solche“ 🙂

20170524_145846   Mülltonne auf einem Rastplatz im tiefen Osten 🙂 🙂

  • Der Rest von Deutschland ist häufig teuer, überlaufen und voller Touri-Klischee’s. Da hinkt der Osten „hinterher“ – Gottseidank 🙂 – Der Osten ist in weiten Teilen „gefühlt“ touristisch noch unerschlossen.
  • Wird erst langsam bekannt durch z.B. die Spreewald-Krimis, Deutschland-Filmdramen, Städtetouren nach Dresden, Leipzig usw.

 

Schnupperziele im Osten – Meine ganz persönlichen Highlights!

Am liebsten erkunde ich mein Urlaubsziel mit dem Fahrrad. Abgelegene, einsame und idyllische Flecken oder Menschenauflauf muss man sich meist körperlich erarbeiten :). Man legt in kurzer Zeit große Entfernungen zurück, ist an der frischen Luft, entspannt und verbessert seine Gesundheit…..

  • Der Spreewald. IMG_6648Am schönsten finde ich als „Heimathafen“ Lübbenau, da ich abends nach „getaner Arbeit“ gerne schön Essen gehe. Man sollte sich den schönen Ort ansehen, einen Tag lang mit dem Kajak durch den Spreewald paddeln und Radfahren bis der Popo nicht mehr will 🙂WP_20150917_010

 

  • Die Mecklenburger Seenplatte. Meck SeenAusgangspunkt für viele Touren ist Malchow. Ein mittelgroßer Ort  direkt am See mit kleinem Hafen

 

  • Thüringen und das Umland rund um Jena. Sehr hügelig und auf jedem Maulwurfshügel eine Burg 🙂

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  • Erfrischend ländlich ohne tot zu sein. Fast wie eine kleine Zeitreise. Retro aber nicht altbacken oder oll 🙂 . Tolle Radwege, viel Gastronomie.

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Wer dann genug Natur hatte, dem seien an dieser Stelle verschiedene Städte empfohlen.

Städtetouren im Osten

  • Jena (Mein Geheimtipp!) So schön kann Plattenbau sein! Vom „Plattenbau zu Altstadt-Mosel- Feeling“ in 10 Sekunden :). So gesehen in Lobeda! Ausserdem: Als Weihnachtsmarkt-Verweigerer für mich der schönste Weihnachtsmarkt Deutschlands: Der Mittelalter-Weihnachtsmarkt Anfang Dezember in der historischen Altstadt im Stadtzentrum!

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  • Und auf keinen Fall auslassen: Jentower! Am besten einmal im Dunkeln und einmal bei Sonnenschein. Der Blick von oben: Unschlagbar!

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  • Anschließend ne Pommes essen bei „Fritz-Mitte“ 🙂 🙂 Der Paradiespark macht seinem Namen alle Ehre. Kaffetrinken, Abhängen auf der Wiese, Grillparty unter Bäumen, am Brunnen sitzen und Leute gucken oder am Ufer der Saale die Füße ins Wasser halten – alles das kann dort! Mit Blick auf Jena’s Hügel und die Lobdeburg! Die übrigens einen Abstecher, zu Fuß oder mit dem Rad, wert ist!

Lobdeburg

  • Dresden. Der Klassiker unter den bekannteren Städten. Dresden   So planen, daß man eine Aufführung in der Semperoper mitnehmen kann

 

  • Leipzig. Unbedingt einen Tag für den Zoo und einen für die Altstadt einplanen

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Tolle, riesig große Gehege mit vielen verglasten Scheiben. Die Anlagen sind so groß und weitläufig, dass es passieren kann, dass man die Tiere nicht sieht 😦

 

  • Erfurt.  Toller Weihnachtsmarkt aber auch im Sommer ein Genuß!Erfurt

 

  • Weimar. weimar.jpgKlein aber fein! Für Freunde der gepflegten Unterhaltung. Heimat der Dichter und Denker: Goethe, Schiller. Ursprung einer eigenen Hunderasse „Weimaraner“ 🙂

 

Und natürlich – last but not least – die wunderbare Küste!

Meine Lieblingsgegend: Das Darßer Land – Aber auch hier gilt: Selbst entdecken macht Spaß 🙂image0048

 

Mein Fazit:

Der größte Nachteil vom Osten ist für mich das Fehlen unserer „Dönerbuden-an-jeder-Ecke-und-einer-besser-als-der-andere“-Kultur. Ich vermisse die Multi-Kulti-Freßbuden, die man bei uns an jeder Ecke findet 😦

Positiv:

  • Schnell hin, solange der Osten noch ein Geheimtipp ist! Viel Natur, tolle Ferienwohnungen, super Gastronomie mit landestypischer Küche, Schnäppchen sind noch recht häufig.

Negativ:

  • Die lange Autofahrt – Das kann sich, je nach Verkehr schonmal ziehen. Am besten pro Regien eine Woche einplanen. Dann passt auch das!

 

ALSO NIX WIE HIN!!

 

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