Der Gasometer Berg ruft in Oberhausen

Mein Freizeittipp für 08/15 Tage!
Das Wetter ist nur so lala? Nicht warm, nicht kalt? Womöglich regnerisch?
Du hast keine Lust auf rumgammeln, Sport, Fahrradfahren oder so?
Zu dick zum Eis essen oder zu pleite um Essen zu gehen?
Und auf der Couch ist`s öde?
Dann ab zum Gasometer in Oberhausen!!! Denn dort ruft der Berg!

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In der „Tonne“ – wie der Gasometer liebevoll genannt wird – gibt es gerade voll was auf die Augen!

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Die Ausstellung „Der Berg ruft“ ist tatsächlich was für jeden: Groß oder klein, jung oder alt, Berge- oder Meer-Fan, alles Wurscht! Denn hier kommt jeder auf seine Kosten.

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Unglaublich reizvoll aufbereitet, informativ und kein Stück fade, zum Anfassen, anschauen und erleben wird hier jedem menschlichen Lebewesen die Bergwelt in allen Varianten nahe gebracht und ans Herz gelegt.

Sehr spannend auch die Infotexte bzw. Informationen und Geschichten zu den Bildern – Lesen lohnt sich!

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Es gibt eine Geräuschkulisse auf die Ohren ebenso wie Videoinstallationen unter die Füße, bei denen es einen nur so schwindelt! Ein Gefühl, als würde man auf einem Satelliten mitfliegen 🙂

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Fotos, die Informationen, Gefühle oder Wissen vermitteln in solch imposanten Formaten, das man „gefühlt“ ein Teil des Bildes ist. Alles in lichtarmer Atmosphäre, die die Aufmerksamkeit ausschließlich auf die Sinneseindrücke der Ausstellungsangebote fokussiert.

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Das sag ich nur: Hut ab – Chapeau! – liebe Organisatoren. Ein Muss für jeden, der Augen hat und sehen kann. Mit 10 Euro Eintritt für einen Erwachsenen kein Schnäppchen aber im Vergleich zu Kino oder ähnlichem, ist hier jeder Cent gut investiert.

Die Fotos sind grandios und einzigartig und „zum Stehlen“ schön.

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Die Videoinstallationen sind überraschend und ich habe so etwas in dieser Form, in einer Ausstellung, noch nie gesehen. Beispielsweise der Blick aus dem All.

Treppe

Und der gläserne Aufzug mit dem spektakulären Rundblick an der frischen Luft ist sicherlich das Sahnehäubchen auf dem Kosakenzipfel 🙂

oben

Einziges Manko: Die „Tonne“ ist temperaturanfällig: Wenn es draußen extrem heiß oder kalt ist – besser meiden. Das ganze bekommt dann womöglich Saunaqualitäten. Also ideal für wetterbedingte „so lala“ –Tage!

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Die Ausstellung geht nur noch bis 27. Oktober 2019 – also hopp jetzt!!!

(Und vielleicht die Stoßzeiten meiden, damit man dann allein im Bild verschwinden kann)

Übrigens: Im Gasometer gibt es eine kleine Cafeteria mit Sitzgelegenheiten, einen Souvenirshop und natürlich Toiletten.

Wer dann noch Lust und Zeit hat: Außerhalb – in der unmittelbaren Nachbarschaft – findet man das Centro mit Shopping und Freßmeile.

Also auf zu einem Kurzurlaub und Tagesausflug in die Berge mit anschließendem Rundblick über das Essener Umland.

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Reisetipp Ostdeutschland – Das neue Bayern?!

Des Deutschen liebstes Urlaubsziel im Landesinneren? Bis jetzt ganz klar: Bayern!
Meine Prognose: Innerhalb der nächsten 10 Jahre – Der Osten!

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Warum? Was macht den Osten (noch) so besonders?

  • Noch nicht so überlaufen. Stichwort „Geheimtipp“
  • Touristisch noch nicht so „abgenudelt“, also landschaftlich definitiv unverbraucht und ursprünglich
  • Gute Struktur hinsichtlich Unterkunft und Essen. „Futtern wie bei Muttern“ mit supergutem Preis-Leistungsverhältnis!
  • Viele schöne Radwege. Selbst auf Landstraßen mit dem Fahrrad gut befahrbar- ohne Gefahr für Leib und Leben. Auch schön: Mit dem Rad durch die Weinberge in der Region entlang der Unstrut

Hier zum Beispiel der Radweg entlang der Saale 🙂 – ein kleiner Ausschnitt davon!

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  • Klima- bzw. Wettertechnisch auch hier gefühlt ganz weit vorne 🙂
  • Interessante Großstädte und unberührte Natur
  • Extrem freundliche und dabei natürliche Bevölkerung (Kein Touri-Geschleime)
  • Die kleinen Orte sind „Vintage bzw. Retro“ ohne runtergekommen oder altbacken zu sein

Was ich übrigens mit „Vintage/Retro“ meine:
In meiner Kindheit gab´s noch nicht an jeder Ecke „Freßbuden“, MacD oder einen Kiosk. Nicht jedes Dorf hatte einen Aldi, Bäcker und ´nen Italiener der Pizza nach Hause brachte. Für all das musste man raus aus dem Dorf in eine größere Stadt fahren. Pommes holte man in der örtlichen Kneipe oder Kegelbahn – wenn überhaupt! Man war Selbstversorger. Dafür kannte man seinen Nachbarn, traf sich auf ein Schwätzchen, hatte gepflegte Vorgärten und heile Welt. Jeder wusste alles und wenn „Not am Mann“ war, half man sich gegenseitig. So fühlt sich für mich der Osten an – wie heile Welt eben!

Warum erst in 10 Jahren das neue Lieblings-Bundesland?

  • Durch jede Menge Unsympatlinge und Diktatoren an der Spitze der Regierungen unserer bisherigen Lieblings-Urlaubsländern ist es (meiner Meinung nach) ein No Go diese Regierungen mit Devisen durch Tourismus zu unterstützen! Die beste Möglichkeit Einfluß zu nehmen auf die Außenwelt (übrigens auch in unserem Land 🙂 ), ist meiner Meinung nach, dort Geld auszugeben, wo Devisen Regierungen zu Gute kommen, die für Demokratie und Freiheit ihrer Bevölkerung stehen. Investiert in die kleinen Leute (Gastronomie, Tourismus, Einzelhandel…) und motiviert sie durch euer Geld demokratisch und europäisch zu wählen . Denn Veränderungen beginnen im kleinen und bei jedem einzelnen Selbst. Und jeder vor Ort ausgegebener Euro unterstützt durch Steuerzahlungen die Tyrannen an der Macht. Deswegen schlimmes Pfui für Urlaub in „gefährdeten Regionen“: USA, Türkei usw.
  • Weil sich erst rumsprechen muss, dass es dort genauso viel bzw. wenig „Nazis“ gibt wie im eigenen Heimatort. Der „Durchschnitts-Ostler“ ist sehr umgänglich, hilfsbereit, freundlich und naturverbunden. „Hier wie dort gibt es solche und solche“ 🙂
    Mülltonne auf einem Rastplatz im tiefen Osten 🙂 🙂

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  • Der Rest von Deutschland ist häufig teuer, überlaufen und voller Touri-Klischee’s. Da hinkt der Osten „hinterher“ – Gottseidank 🙂 – Der Osten ist in weiten Teilen „gefühlt“ touristisch noch unerschlossen.
  • Wird erst langsam bekannt durch z.B. die Spreewald-Krimis, Deutschland-Filmdramen, Städtetouren nach Dresden, Leipzig usw.

 

Schnupperziele im Osten – Meine ganz persönlichen Highlights!

Am liebsten erkunde ich mein Urlaubsziel mit dem Fahrrad. Abgelegene, einsame und idyllische Flecken oder Menschenauflauf muss man sich meist körperlich erarbeiten :). Man legt in kurzer Zeit große Entfernungen zurück, ist an der frischen Luft, entspannt und verbessert seine Gesundheit…..
Der Spreewald. IMG_6648Am schönsten finde ich als „Heimathafen“ Lübbenau, da ich abends nach „getaner Arbeit“ gerne lecker Essen gehe. Man sollte sich den schönen Ort ansehen, einen Tag lang mit dem Kajak durch den Spreewald paddeln und Radfahren bis der Popo nicht mehr will 🙂

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Hier hat das weitverzweigt Netz der der Wasserwege Straßenschilder!! Aus gutem Grund 🙂

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Die Mecklenburger Seenplatte. Meck SeenAusgangspunkt für viele Touren ist Malchow. Ein mittelgroßer Ort direkt am See mit kleinem Hafen.

Viele Seen mit Wegen rund herum. Einer schöner als der Andere!

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Thüringen und das Umland rund um Jena. 20170527_121202

Sehr hügelig und auf jedem Maulwurfshügel eine Burg 🙂

Und jedes kleine Wäldchen hat einen idyllischen schilfumstandenen See.

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Erfrischend ländlich ohne tot zu sein. Fast wie eine kleine Zeitreise. Retro aber nicht altbacken oder oll 🙂 . Tolle Radwege, viel Gastronomie.

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Wer dann genug Natur hatte, dem seien an dieser Stelle verschiedene Städte empfohlen.

 

Städtetouren im Osten

Jena (Mein Geheimtipp!)

Lobdeburg

So schön kann Plattenbau sein! Vom „Plattenbau zu Altstadt-Mosel- Feeling“ in 10 Sekunden :). So gesehen in Lobeda!

Ausserdem: Als Weihnachtsmarkt-Verweigerer für mich der schönste Weihnachtsmarkt Deutschlands: Der Mittelalter-Weihnachtsmarkt Anfang Dezember in der historischen Altstadt im Stadtzentrum von Jena!

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Und auf keinen Fall auslassen: Jentower! Am besten einmal im Dunkeln und einmal bei Sonnenschein. Der Blick von oben: Unschlagbar!

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Anschließend ne Pommes essen bei „Fritz-Mitte“ 🙂 🙂 Der Paradiespark macht seinem Namen alle Ehre. Kaffetrinken, Abhängen auf der Wiese, Grillparty unter Bäumen, am Brunnen sitzen und Leute gucken oder am Ufer der Saale die Füße ins Wasser halten – alles das kann dort! Mit Blick auf Jena’s Hügel und die Lobdeburg! Die übrigens einen Abstecher, zu Fuß oder mit dem Rad, wert ist!

Auch hier: Jedem Stadtteil seine eigene Burg 🙂

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Gesehen in der Nähe von Hummelshain bei Jena

 

Dresden.

 Dresden

Der Klassiker unter den bekannteren Städten. So planen, daß man eine Aufführung in der Semperoper mitnehmen kann

 

Leipzig. 20181002_144755Unbedingt einen Tag für den Zoo und einen für die Altstadt einplanen

Tolle, riesig große Gehege mit vielen verglasten Scheiben. Die Anlagen sind so groß und weitläufig, dass es passieren kann, dass man die Tiere nicht sieht 😦

 

Erfurt. ErfurtToller Weihnachtsmarkt aber auch im Sommer ein Genuß!

 

Weimar.

Weimar

Klein aber fein! Für Freunde der gepflegten Unterhaltung. Heimat der Dichter und Denker: Goethe, Schiller. Ursprung einer eigenen Hunderasse „Weimaraner“ 🙂

 

Und natürlich – last but not least – die wunderbare Küste!

Meine Lieblingsgegend: Das Darßer Land bei Prerow – Aber auch hier gilt: Selbst entdecken macht Spaß 🙂
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Mein Fazit:
Der größte Nachteil vom Osten ist für mich das Fehlen unserer „Dönerbuden-an-jeder-Ecke-und-einer-besser-als-der-andere“-Kultur. Ich vermisse die Multi-Kulti-Freßbuden, die man bei uns an jeder Ecke findet 😦

Positiv:
Schnell hin, solange der Osten noch ein Geheimtipp ist! Viel Natur, tolle Ferienwohnungen, super Gastronomie mit landestypischer Küche, Schnäppchen sind noch recht häufig.

Negativ:
Die lange Autofahrt – Das kann sich, je nach Verkehr schonmal ziehen. Am besten pro Region eine Woche einplanen. Dann passt auch das!

ALSO NIX WIE HIN!!    Der Weg ist das Ziel  🙂

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Reisetipps für Andalusien – Mal ganz anders

Andalusien ist der Hammer! Das muss mal gesagt werden!

Wer glaubt, er war in Spanien und kennt Andalusien nicht – der war nicht in Spanien 🙂

Mallorca und andere spanische Touristenhochburgen sind nicht Spanien – sondern das was wir für Spanisch halten bzw. was die Spanier vermuten, was Touristen wollen!

Es gibt unzählige Reiseführer, Internet-Seiten und Dokus über Andalusien. Viele davon richtig gut. Aber sie alle haben eins gemeinsam: Sie wiederholen sich!

Was man laut dieser Empfehlungen auf gar keinen Fall auslassen darf, ist . . . .

  1. Granada.
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    Hier gilt es auf jeden Fall die Alhambra und das Albaicin zu besichtigen. Dann ist ein Tag rum!  Ganz wichtig: Vorab Karten für die Alhambra bestellen – so lange wie möglich im Voraus! Gerne drei Monate vorher!!!! Unbedingt beherzigen, denn sonst kommt man nicht rein! Die billigsten Karten passen gut für einen Besuch auf eigene Faust im eigenen Tempo ohne Guide und Gruppe!
  2. Ronda.
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    Ein echtes Highlight! Definitiv keine Angst vor Fußmarsch, Treppen oder Höhenunterschieden haben. Das macht Ronda einzigartig und besonders. Nur dann hat man Aussichtspunkte für sich und ganz spezielle Aaah und Oooh Momente! Auch hier einen ganzen Tag verbringen und Essen, Trinken und abhängen!
  3. Cordoba.
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    Ein echtes „Must-See“ ist die Mezquita. Selbst für Andalusien, das überläuft vor Sehenswürdigkeiten und wo jedes Dorf ’ne sehenswerte Kathedrale hat, ein Highlight. (Ich messe „Highlight“ daran, ob ich nach 14 Tagen Power-Tourismus noch weiß, was ich wo gesehen habe und wie’s hieß 🙂 !) Anschließend einmal über die Brücke über den Guadalquivir laufen und auf’s Wasser gucken und das bunte Treiben bestaunen. Dauert, alles in allem, auch einen Tag.

  4. Sevilla.

    Kolumbusgrab
    giralda blick

    Unglaublich tolle Stadt und mein Favourite! Zum Wiederherkommen schön! Definitiv viele Reisen wert. Warum? Zunächst die Kathedrale (Hier ist das Grab von Christoph Kolumbus)  mit der Giralda (Der einzige Kirchturm, den ich kenne, ohne Stufen aber mit Rampe 🙂 Die Mauren sind wohl früher dort hochgeritten. Weil das besser ist 🙂 ! Eine tolle Aussicht über die Dächer der Stadt und die Kathedrale. Dann der Alcazar (man sagt schöner als die Alhambra, die Plaza de Espana . . . .  So viel zu sehen – so wenig Zeit! Mindestens zwei Tage einplanen!

  5. Gibraltar.
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    Man muss auf den Felsen, um die Affen zu sehen. Mit der Seilbahn hoch und ein paar Meter laufen. Rucksack gut festhalten. Essen wegpacken, die Affen sind echt beängstigend dreist! Dann mit der Seilbahn wieder runter und in der Innenstadt „englisch“ shoppen. Gibraltar gehört zu England und man kann dort essen und trinken und shoppen, was very british ist! Alles in allem mit Shopping-Tour ein Tag!
  6. Cadiz.

    fisch
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    Kann man machen – muss man nicht! Schrecklich überlaufen wegen der riesigen Kreuzfahrtschiffe im Hafen! Am schönsten sind die Markthallen, wo man Fisch gucken kann. Echt spannend 🙂  Unbedingt in die Nebenstraßen gehen und weg vom Trubel. Auch schön ist ein Abstecher zum Strand, der etwas außerhalb am schönsten und am spanischsten ist.   Also Badezeug mitnehmen. Auch hier: Einen Tag einplanen!

  7. Malaga.

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    Ideal als Ausgangspunkt für den Heimflug. Man kann dann noch die restliche Zeit mit shoppen und Sightseeing verbringen oder einfach nur in Cafes und Bars abhängen 🙂 

    Reisetipps der besonderen Art!

    Was einem vorher niemand sagt 🙂

  • Die Sprache – Man spricht spanisch 🙂 und oft nur das! Kein Englisch oder Deutsch! Da wird Pipi machen, nach dem Weg fragen oder Essen und Trinken zum Abenteuer.  Ist aber auch immer gut für manch lustige Geschichte im Nachhinein und für einen Brüller vor Ort 🙂  🙂  Die Andalusier sind sehr hilfsbereit, flexibel und humorvoll. Trotzdem: Unbedingt gut vorbereiten.                                                        Hier der Shopping Link und wirklich nützlich:

Kauderwelsch, Spanisch Wort für Wort

Toller Sprachführer – gar nicht spießig – schnell und unterhaltsam!

Plus cd – wegen der Aussprache! Rechtzeitig die Sprache üben, damit die wichtigsten Floskeln sitzen.

Reise Know-How Kauderwelsch AusspracheTrainer Spanisch (Audio-CD): Kauderwelsch-CD

  • Die Essenszeiten – Sind immer und überall anders! Die im Reiseführer erwähnten Zeiten sind nur selten zutreffend! Je nach Ort, wo Dich der Hunger überkommt, kann es Dir passieren, daß Du hungrig bleibst.  Weil alle Restaurants, Bars usw. geschlossen haben oder noch nicht geöffnet haben. Weil weit und breit kein Supermarkt ist. Oder weil man kein Besteck hat, um Essen aus dem Supermarkt verzehren zu können 😦    Lösung: 1. Vor dem Sightseeing auswählen und gucken, was und wann geöffnet ist.   2.  Nach einem Supermarkt Ausschau halten      3.  Messer und Gabel mitnehmen und in den Rucksack packen und in einem der vielen Parks picknicken. Oder falls vorhanden: In der Ferienwohnung die im Supermarkt eingekauften Tapas essen     4. Auf einem Rasthof an der Autobahn essen!  Die sind superlecker, günstig und sehr sauber und fast ständig geöffnet. Das Gegenteil von deutschen Rasthöfen und was man dort so erwartet!     5. Selber kochen bzw. grillen, wenn möglich.    6. Kleines Kochbuch für landestypische Küche von zuhause mitnehmen. Link siehe unten. Vorort gekaufte Bücher sind auf spanisch und damit nutzlos, wenn man nicht wirklich sehr gut spanisch spricht!!   Fisch ist supergünstig, megafrisch und sie haben eine faszinierende Auswahl selbst im kleinsten Supermarkt!!            Also einfach anpassen und vorausschauend denken 🙂     

Tapas (Minikochbuch): Klein, temperamentvoll und typisch spanisch

  • Augen auf bei der Wahl der Unterkunft Bilder lügen und wer nicht wirklich sehr gut spanisch spricht, kann Vorort nicht mal reklamieren!! Klima bedingt ist bei Privatwohnungen gerne mal ein Schimmelproblem inklusive bzw. bei der Sauberkeit sind dann auch viele Vokabeln gefragt 🙂 Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bucht am besten ein Hotel und lässt die Finger von Privatwohnungen und Airbnb! Allerdings entgeht einem so auch sehr viel „landestypisches Lokalkolorit“ 🙂
  • Super Ortswahl für eine Unterkunft bei einer Andalusien-Rundfahrt ist Iznajar für eine Woche, weil man auch unglaublich viel Landschaft, Natur und landestypisches findet. Schöne tourifreie Stadt und sehr spanisch 🙂  Für die zweite Woche empfiehlt sich Vejer de la Frontera. Hier unbedingt ein Hotel buchen!!!! Die Nähe zu den schönsten Stränden ist sagenhaft, der Ort ist große Klasse und sehenswert. Abends kann man super essen und Sangria trinken.
  • PKW mieten (am besten vorab in Deutschland) und auf eigene Faust rumfahren. Anhalten wo und wie lange IHR wollt. Die Straßen sind breit und gut ausgebaut (Auch die Nebenstraßen über die Dörfer)  und haben wenig Verkehr – kein Vergleich mit Deutschland. Und man sieht sehr viel von Landschaft und Leuten, was einem sonst entgehen würde….
  • Wohin mit dem PKW? Bei der Besichtigung der großen Städte (siehe oben) vorher Parkhäuser googeln und ins Navi eingeben. Am besten etwas ausserhalb parken und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reinfahren. Das ist einfach, günstig und spart Zeit und Nerven!! Parken ist zum Beispiel in Ronda am Sonntag auf öffentlichen Parkplätzen kostenlos und man kann dort wunderbar zu Fuß die Stadt erkunden.
  • Öffentliche Verkehrsmittel. Sind in den großen Städten große Klasse. Beispiel Granada. Die Stadt ist riesig und zur Alhambra sind es etliche Höhenmeter. Es ist warm und schweißtreibend und wenn man oben ankommt, ist man groggy 😦 Besser mit dem Bus aus dem Stadtzentrum für € 1,20 hochfahren und dann runterlaufen 🙂
  • Organisatorisches – Reisevorbereitungen in Deutschland. Vorher für jede Stadt einen Stadtplan kopieren und mit Leuchtstift alles anzeichnen, was ihr sehen wollt – Das verhindert Umwege und sinnloses Hin- und Hergelaufe! Parkhäuser markieren nicht vergessen 🙂 Unbedingt vorab Karten für die Alhambra in Granada reservieren – frühzeitig!!
  • Restaurants über „Trip-Advisor“ raussuchen – Immer mehrere zurechtlegen, da die Bewertungen nicht immer aktuell sind was Lage und Öffnungszeiten angeht. Aber man hat immerhin einen Anhaltspunkt. Im Reiseführer stand nur „Murks“. Die sind noch weniger aktuell.

So….. und jetzt viel Spaß, tolle Erinnerungen und grandiose Urlaubserlebnisse im „echten“ Spanien!!

Eure Lisa